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Frank Kuepping

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Sie gaben den Startschuss für die Handy-Sammelaktion (v.l.): Kreisdezernent Harald Vieten, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Heike Höltkemeier, Beisitzerin im Vorstand des NABU-Kreisverbandes Neuss.
Foto: Stefan Büntig/Rhein-Kreis Neuss

Für viele Menschen ist das Smartphone längst der wichtigste technische Begleiter im Alltag. Das spiegelt sich auch in den Verkaufszahlen wider: Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. schätzt den Smartphone-Absatz in Deutschland allein für das Jahr 2021 auf 22,1 Millionen Stück. Aber was geschieht mit den alten Handys und Smartphones? Oft landen sie in einer Schublade – und dort liegen sie dann manchmal jahrelang. Schätzungen gehen von bis zu 200 Millionen Althandys in deutschen Haushalten aus, und viele wissen nicht, wohin mit den ausgedienten Geräten.

Zusammen mit dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) bietet die Kreisverwaltung jetzt in zahlreichen ihrer Dienststellen die Möglichkeit an, Althandys in bereitgestellten Sammelboxen abzugeben und sie einem guten Zweck zuzuführen. „Das Recycling von alten Mobiltelefonen leistet einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz, indem es eine Wiederverwendung von wertvollen Rohstoffen ermöglicht, die dann nicht abgebaut werden müssen. Funktionsfähige Mobiltelefone können darüber hinaus auch aufbereitet und verkauft werden“, sagt Landrat Hans-Jürgen Petrauschke zum Auftakt der Aktion im Grevenbroicher Kreishaus.

Heike Höltkemeier, Beisitzerin im Vorstand des NABU-Kreisverbandes Neuss, freut sich über das breit aufgestellte Engagement der Kreisverwaltung. „Mit dem Erlös aus Recycling und Wiederverwendung von Althandys werden NABU-Projekte gefördert, die sich um den Schutz unserer Insekten kümmern. Dazu arbeiten NABU und Telefónica Deutschland Group seit 2011 beim Umweltschutz zusammen. Für die gesammelten Handys spendet Telefónica dem NABU jährlich eine feste Summe, die in den NABU-Insektenschutzfonds fließt.“ Höltkemeier weist darauf hin, dass die persönlichen Daten bei Abgabe der Altgeräte wenn möglich gelöscht sein sollten, auch die SIM-Karte sollte entfernt werden.  „Der Akku sollte aus Sicherheitsgründen aber im Gerät verbleiben. Ladegeräte und -kabel können mit abgegeben werden.“

Gold, Silber, Kupfer und Palladium, aber auch Kunststoffe sind als Ressourcen in Handys verbaut und können durch Recycling eingespart werden. Kreisdezernent Harald Vieten, der die Sammelaktion in der Kreisverwaltung initiiert hat, hofft, dass sich neben Kunden auch viele Mitarbeiter der Kreisverwaltung an der Aktion beteiligen: „Jeder kann mitmachen. In manchen Schubladen liegen bis zu drei ungenutzte Althandys. Diese in den Recyclingkreislauf zurückzuführen hilft hier sogar doppelt: Rohstoffressourcen werden gespart und unsere heimische Insektenwelt geschützt.“ Flyer und Plakate informieren an den Sammelstellen ausführlich über die Sammelaktion. Das Amt für Gebäudewirtschaft des Kreises kümmert sich um den Austausch und Versand der gefüllten Sammelboxen. Zunächst bis zum Jahresende ist die Sammelaktion in der Kreisverwaltung angelegt.

Abgabestellen gibt es in folgenden Dienststellen der Kreisverwaltung:

Grevenbroich: Kreishaus Grevenbroich, Bürger-Servicecenter,  Auf der Schanze 4; Haus der Gesundheit, Auf der Schanze 1; Haus des Sports, Villa Wallraf, Lindenstraße 16; Tiefbauamt des Kreises, Schlossstraße 20; Ausländerbehörde, Kreishochhaus, Lindenstraße 10;
Dormagen: Kreismuseum Dormagen-Zons, Schloßstraße 1;
Rommerskirchen: Kreismuseum in Sinsteden, Grevenbroicher Straße 29;
Neuss: Kreishaus Neuss, Bürger-Servicecenter, Oberstraße 91.

Kompetenzkreis unterzeichnet Kooperationsvereinbarung zur Verantwortungskette

Schulrat Christoph Schröder und Kreisdirektor Dirk Brügge (Mitte) haben zusammen mit den Partnern die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.
Foto: S. Büntig / Rhein-Kreis Neuss

Schülerinnen und Schüler, die nach der Schule keine Anschlussperspektive haben, sollen frühzeitig Unterstützung erhalten. Dazu haben die Mitglieder des Kompetenzkreises „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel ist, gemeinsam eine Verantwortungskette zu etablieren.

Bei dem Treffen im Kreishaus Neuss waren neben der Kommunalen Koordinierungsstelle KAoA Rhein-Kreis Neuss Vertreter folgender Einrichtungen vertreten: Schulaufsicht, Agentur für Arbeit Mönchengladbach/Neuss, Jobcenter, Jugendämter, Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein, Kreishandwerkerschaft Niederrhein, Handwerkskammer Düsseldorf, Kommunales Integrationszentrum des Rhein-Kreises Neuss sowie Lehrkräfte der einzelnen Schulformen im Rhein-Kreis Neuss.

Claudia Trampen, Leiterin der Koordinierungsstelle, erläutert: „Die Verantwortungskette sorgt als Präventiv-Instrument dafür, dass keine Jugendlichen ohne Anschlussperspektive bleiben.“ Der Übergang von der Schule in den Beruf soll als strukturierter Prozess gestaltet werden. Dabei geht es um Jugendliche, die sich im zweiten Halbjahr der zehnten Klasse weder an einem Berufsbildungszentrum angemeldet haben noch einen Ausbildungsvertrag vorweisen können. Die Schülerinnen und Schüler erhalten zunächst in der Schule ein Beratungsangebot der Agentur für Arbeit. Diese vermittelt dann im Sinne der Kooperationsvereinbarung an die Akteure wie IHK, Kreishandwerkerschaft und Handwerkskammer, um den Übergang in die duale Ausbildung zu unterstützen.

Landesweit wird der Übergang von der Schule zum Beruf begleitet. Die Kommunalen Koordinierungen bündeln die Aktivitäten beruflicher Orientierung und gezielter Förderangebote vor Ort und koordinieren die Umsetzung in den Regionen mit finanzieller Unterstützung des Landes NRW und der Europäischen Union. Weitere Informationen zu KAoA gibt es im Internet unter dem Link www.rhein-kreis-neuss.de/kaoa.

15 erste Preise für die Nachwuchstalente der Kreismusikschule

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Musikschule Rhein-Kreis Neuss freuten sich über die Glückwünsche von Angela Stein-Ulrich, der 3. Stellvertretenden Landrätin, von Musikschullehrer Klaus Mader und Ruth Braun-Sauerwein, Leiterin der Kreismusikschule.
Foto: S. Büntig / Rhein-Kreis Neuss

23 Mädchen und Jungen der Musikschule Rhein-Kreis Neuss haben in diesem Jahr am Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ in Korschenbroich teilgenommen und waren dabei äußerst erfolgreich. Sie erspielten 15 erste Preise; acht von ihnen schafften es in die nächste Runde und vertreten die Kreismusikschule im März beim Landeswettbewerb in Münster.

In der Kategorie „Besondere Besetzungen: Neue Musik“ erhielten Charlotte Söntgerath aus Rommerskirchen, Aamir Mohammed, Sude Deliktas und Mia Schuld aus Grevenbroich, Jakob Erschfeld aus Bedburg, Len Haskic aus Korschenbroich sowie Franz Dorn und Alex Kockmann aus Kaarst 24 Punkte und einen ersten Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb.

Einen ersten Preis mit 23 Punkten erzielte das Duo Mira Sophie Zimmermann aus Kaarst und Jasper Dietrich aus Korschenbroich bei den Streichern in gemischter Besetzung. Weitere erste Preise gingen an Bernadette Albini aus Grevenbroich in der Kategorie Gesang solo und bei den Holzbläsern an die Duos Ina Bergmann und Louisa Leusch aus Grevenbroich und Jüchen sowie Franka Neuner und Franziska Weirich aus Grevenbroich. Über einen zweiten Preis in dieser Kategorie freuten sich Moritz Kuropka aus Korschenbroich und Julia Rehatschek aus Mönchengladbach.

Zweite Preise gingen in der Wertung Klavier solo an Josephin He aus Grevenbroich, Mira Zimmermann, David Gardavaud, Alexander Schütze und Max Quiring aus Kaarst und Len Haskic aus Korschenbroich, in der Wertung Gitarre Pop solo an Gabriel Mathon aus Rommerskirchen.

Aus dem Einzugsgebiet der Kreismusikschule nahmen weitere elf Mädchen und Jungen am Wettbewerb teil. Hier gingen erste Preise in der Kategorie Klavier solo an Antonia Schwindt aus Grevenbroich, KeYing Jiang, Emily Yuan Luo, Jasmin Vinnikova, Haiting Ni, HiaXin Ni aus Kaarst, Katharina Anisimova und Yijan Yang aus Korschenbroich und ein zweiter Preis an Lena He aus Grevenbroich. Bei den gemischten Blechblasinstrumenten erhielten Etienne und Fabienne Moors aus Grevenbroich im Trio mit Paula Lohse aus Meerbusch einen ersten Preis.

Jugend musiziert findet seit 1963 jährlich statt und ist der größte Musikwettbewerb weltweit. Seit Beginn haben mehr als eine halbe Million Kinder und Jugendliche daran teilgenommen. Veranstaltet wird der Wettbewerb vom Deutschen Musikrat mit dem Bundespräsidenten als Schirmherr. Der Regionalwettbewerb wurde von der Sparkasse Neuss gefördert.

Neues Fortbildungsprogramm für Engagierte in der Kinder- und Jugendarbeit

Das Kreisjugendamt bietet 2023 in Zusammenarbeit mit freien Trägern der Jugendhilfe ein neues Seminarprogramm an. Angesprochen sind sowohl ehrenamtlich Engagierte in der Kinder- und Jugendarbeit als auch Lehrkräfte und Beschäftigte in Offenen Ganztagsschulen. Wer die Jugendleiterkarte erwerben will, sollte an dem Jugendleiterseminar und dem Erste-Hilfe-Kursus aus dem Programm teilnehmen. Angeboten werden ebenfalls eine Fortbildungsveranstaltung zum Thema „Gegen sexualisierte Gewalt in der Jugendarbeit“ und ein Lehrgang zum Rettungsschwimmen. Expertinnen und Experten vermitteln Basiswissen, frischen alte Kenntnisse auf und geben hilfreiche Tipps.

Der Erste-Hilfe-Kurs für Jugendleiter findet in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz am 11. Februar in Glehn statt. Er soll ehren- und hauptamtlich Tätigen praktische Kenntnisse sowie Sicherheit beim Umgang mit Verletzungen und in Notsituationen vermitteln. Das Jugendleiterseminar findet an zwei Wochenenden vom 3. bis 5. März sowie vom 17. bis 19. März ebenfalls in Glehn statt. Kooperationspartner ist die Evangelische Jugend- und Familienhilfe Ambulanz für Kinderschutz. Im Mittelpunkt stehen die Themen Teamarbeit, Förderung der Jugendarbeit, Rechtsfragen, Aufsichtspflicht sowie Vorbeugung gegen sexuellen Missbrauch.

In Zusammenarbeit mit der DLRG Korschenbroich wird der Lehrgang „Rettungsschwimmen Silber/Bronze“ angeboten, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Qualifikation erwerben, mit Jugendgruppen schwimmen zu gehen. Ab 18. April finden die Kursabende fünf Mal im Hallenbad Korschenbroich statt.

Die Fortbildungsveranstaltung „Gegen sexualisierte Gewalt in der Jugendarbeit“ am 4. November in Glehn richtet sich an haupt- und ehrenamtlich Engagierte aus der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Partner sind die Evangelische Jugend- und Familienhilfe Ambulanz für Kinderschutz und das Kommissariat Kriminalprävention der Kreispolizeibehörde Neuss. Im ersten Teil werden Informationen zu Formen und Auswirkungen von sexuellem Missbrauch und dem rechtlichen Hintergrund vermittelt, während es im zweiten Teil um den praktischen Umgang mit dem Thema in der Jugendeinrichtung bzw. im Verein und um Vorbeugung geht.

Weitere Informationen zum Seminarprogramm 2023 gibt es bei Andreas Bendt vom Kreisjugendamt unter Tel. 02161 6104-5136. Interessierte können bei ihm den Flyer per Mail unter andreas.bendt@rhein-kreis-neuss.de anfordern.

Bürgermeister unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

Hauptverwaltungsbeamtenkonferenz in Korschenbroich: Der Landrat und die Bürgermeister der Kommunen mit eigenen Jugendämtern unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung zur Gründungen eines interkommunalen Netzwerks für Kinderschutz.
Foto: W. Walter / Rhein-Kreis Neuss

Der Rhein-Kreis Neuss und seine Kommunen setzen sich gemeinsam für den Kinderschutz ein. Dazu haben Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und die Bürgermeister der Kommunen mit eigenen Jugendämtern jetzt eine Kooperationsvereinbarung zur interkommunalen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bei der Hauptverwaltungsbeamtenkonferenz in Korschenbroich waren sie sich darüber einig, dass Kinderschutz oberste Priorität hat. „Wir nehmen unsere Aufgabe, unseren Kindern und Jugendlichen den bestmöglichen Schutz und die größtmögliche Hilfe zu geben, sehr ernst. Durch die interkommunale Zusammenarbeit können wir den Kinderschutz weiter verbessern“, erklärten Hans-Jürgen Petrauschke, Erik Lierenfeld, Klaus Krützen, Ursula Baum, Christian Bommers und Reiner Breuer.

Alle Jugendämter sind nach dem neuen Landeskinderschutzgesetz dazu verpflichtet, eine Fachkraft für den Kinderschutz einzustellen. Damit sollen Kinder und Jugendliche noch besser als bisher vor Gefährdungen geschützt werden. Gemeinsam setzt das Jugendamt Rhein-Kreis Neuss, das für Korschenbroich, Jüchen und Rommerskirchen zuständig ist, mit den Städten Dormagen, Grevenbroich, Kaarst, Neuss und Meerbusch die gesetzliche Vorgabe um, nach der sich die Kinderschutz-Fachkräfte der einzelnen Jugendämter vermehrt austauschen und Koordinierungsstellen für interdisziplinäre Netzwerke zum Kinderschutz auf- und ausbauen sollen. Geplant sind in Zukunft der Austausch von Informationen, Fortbildungsangebote und die Weiterentwicklung der Qualitätssicherung. Jährlich soll die Konferenz der Koordinierungsstellen einen Tätigkeitsbericht erstellen und mögliche Optimierungspotentiale suchen.

Mit einer Sitzung am 9. Februar soll die konkrete Arbeit im Rhein-Kreis Neuss beginnen: Dann treffen sich Vertreterinnen und Vertreter aller sechs Jugendämter aus dem Kreis, um das gemeinsame Vorgehen zum Kinderschutz abzustimmen. Die Geschäftsführung der Konferenz der Koordinierungsstellen soll jährlich wechseln; in diesem Jahr übernimmt das Jugendamt Rhein-Kreis Neuss diese Aufgabe.

Die Preisträgerinnen und Preisträger beim Abschlusskonzert des Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ in der Aula des Gymnasiums Korschenbroich
Foto: S. Büntig / Rhein-Kreis Neuss

200 Kinder und Jugendliche nahmen jetzt am Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ in Korschenbroich teil. Ruth Braun-Sauerwein, Leiterin der Musikschule Rhein-Kreis Neuss, die den Wettbewerb in diesem Jahr ausrichtete, betonte: „Ich freue mich, dass so viele Nachwuchstalente mitgemacht haben. Die Kinder und Jugendlichen profitieren in hohem Maße von der Teilnahme an diesem Wettbewerb, ganz unabhängig von den Ergebnissen.“ Sie und ihre Kollegen Holger Müller (Musikschule der Stadt Neuss), Anne Burbulla (Städtische Musikschule Meerbusch) und Eva Krause-Woletz (Musikschule Dormagen) freuen sich ebenso wie Erich Theis vom Deutschen Tonkünstlerverband natürlich über erste Preise und Weiterleitungen zum Landeswettbewerb, doch dies steht nicht im Mittelpunkt. „Für uns ist wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen Spaß am Musizieren haben. Und es ist schön zu sehen, welche großen Fortschritte sie in der Vorbereitungszeit machen“, so Braun-Sauerwein.

Den festlichen Abschluss des Regionalwettbewerbs bildete das Preisträgerkonzert am Sonntag in der gut gefüllten Aula des Gymnasiums. Die Jurys vergaben 54 erste Preise, 38 zweite Preise und 2 dritte Preise. Einen 1. Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb erhielten folgende Nachwuchstalente.

Kategorie Klavier solo: Yukichiyo Gwendolyn Yokota, Zhixin Cheng, Yuxuan Jiang, Dominik Michael (Meerbusch), Yuchen Wang, Luca-Xu Rui Xu (Neuss), Peter Titschau, M. Duc Thien Huynh (Dormagen), Lai Yuan, Leonie Laetitia Penner, Jan Heidlauf (Neuss), Shiyan Gu (Meerbusch), Veronika Sperling (Düsseldorf), Benjamin Yu, Renzhe Deng, Ada Zdan, Isabel Agadzanov (Meerbusch), Paul Penner (Neuss), Altersgruppe V: Katharina Anisimova (Korschenbroich), Marie Oswald (Meerbusch), Yijan Yang (Korschenbroich)

Kategorie Gesang solo: Simeon Heyderhoff (Düsseldorf)

Kategorie Gitarre (Pop): Linus Gierling, Leonard Jordans (Neuss) und Anh Minh Mai (Neuss)

Kategorie Kammermusik für Streichinstrumente: Emilia Constanze Michael, Baoni Li, Dominik Michael (Meerbusch), Ben Yuan, Lai Yuan (Neuss), Augustin Kollek (Neuss), Oskar Emil Iseke (Mönchengladbach)

Kategorie Kammermusik für Blasinstrumente: Tabea Delle Espinosa, Zeinab Ramadan, Hanna Gehrhardt, Zoe Hilkenbach, Dorian Hops (Meerbusch), Samuel Kretzschmar, Fabian Hessler, Jan Hatscher, Lena Rumohr, Lucia Schwark, Anton Rütten, Shikang Gu, Wassily Spirin, Nils Bührmann, Valeria Rütten (Meerbusch), Finn John, Konstantin Janta, Jakob Aschwanden (Neuss), Johannes Neuroth, Annika Yuko Becker, Matthias Neuroth (Neuss)

Kategorie Besondere Besetzungen, Neue Musik: Charlotte Söntgerath (Rommerskirchen), Aamir Mohammed, Sude Deliktas, Mia Schuld (Grevenbroich), Jakob Erschfeld (Bedburg), Len Haskic (Korschenbroich), Franz Dorn, Alex Kockmann (Kaarst)

Den mit 100 Euro dotierten Sonderpreis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes erhielten Charlotte Söntgerath (Rommerskirchen), Aamir Mohammed, Sude Deliktas, Mia Schuld (Grevenbroich), Jakob Erschfeld (Bedburg), Len Haskic (Korschenbroich), Franz Dorn, Alex Kockmann (Kaarst) für ihre Interpretation des Werkes „Landscapes“ von Theodor Pauß.

Die Sonderpreise des Deutschen Tonkünstlerverbands für die beste Interpretation eines Werkes einer Komponistin erhielten Peter Titschau (Klavier) und Anh Min Mai (Gitarre Pop).

Seit 60 Jahren findet der Wettbewerb Jugend musiziert in jedem Jahr statt und ist der größte Musikwettbewerb weltweit. Seit Beginn haben mehr als eine halbe Million Kinder und Jugendliche daran teilgenommen. Veranstaltet wird er vom Deutschen Musikrat, die Schirmherrschaft hat der Bundespräsident. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziert den Wettbewerb gemeinsam mit den Kommunen und den Sparkassen.

Die kommunalen Musikschulen Neuss, Dormagen, Meerbusch und Rhein-Kreis-Neuss richten den Wettbewerb im Wechsel aus. In diesem Jahr gab es Wertungen in den Kategorien Klavier, Gesang und Gitarre (Pop) solo, Kammermusik für Streichinstrumente, Kammermusik für Blasinstrumente und in der Kategorie Besondere Besetzungen – Neue Musik. Nach zwei Corona-Jahren konnte der Regionalwettbewerb zur Freude aller Beteiligten wieder vollständig in Präsenz durchgeführt werden.

Regionalausschussvorsitzender Leonard Gincberg und sein Stellvertreter Thomas Oldenbürger hatten im Vorfeld eine Herkulesaufgabe zu stemmen, um unter anderem genügend Vorspiel- und Einspielräume für die 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorzubereiten. So wurden die Aula des Gymnasiums, der Ratssaal und der Saal der Alten Schule zu Wertungsräumen. Logistischer Treffpunkt war das Foyer des Rathauses mit dem Wettbewerbsbüro. Die meisten Wettbewerbsteilnehmer kamen in Begleitung ihrer Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde. Auch einige Gäste nutzten das Angebot, den Vorspielen zuzuhören. Alle Ergebnisse finden sich unter dem Link https://www.jugend-musiziert.org/wettbewerbe/regionalwettbewerbe/rhein-kreis-neuss/ergebnisse-1.html.

Kreis fördert gezielte Integration von Flüchtlingen

Kreisdirektor Dirk Brügge (Mitte) überreicht den Zuwendungsbescheid für das Projekt „Ankommen im Rhein-Kreis Neuss“ an die TZG-Geschäftsführer Benjamin Josephs und Raimund Franzen (v.l.).

Um eine rasche Integration – auch in Ausbildung und Arbeit – zu unterstützen, steht aus der Ukraine geflüchteten Menschen mit dem Projekt „Ankommen im Rhein-Kreis Neuss“ ein neues Hilfsangebot offen. Es wird vom Rhein-Kreis Neuss angeboten und durch die gemeinnützige Beschäftigungsförderungsgesellschaft mbH Rhein-Kreis Neuss (bfg) – eine Tochtergesellschaft des Technologiezentrums Glehn (TZG) – umgesetzt. Zur Finanzierung übergab Kreisdirektor Dirk Brügge jetzt in Korschenbroich-Glehn einen Zuwendungsbescheid des Kreises in Höhe von 582 767 Euro an die TZG-Geschäftsführer Raimund Franzen und Benjamin Josephs.

Ziel des Projekts „Ankommen im Rhein-Kreis Neuss“ ist es, insbesondere Menschen, die gerade aus der Ukraine gekommen sind, aktiv in allen Lebenslagen zu unterstützen. Die Kreismittel dienen als Finanzierungsbetrag für eine Laufzeit bis März 2024.

„Die Menschen, die aufgrund der schrecklichen Ereignisse in ihrer Heimat zu uns kommen, benötigen jede Hilfe, die sie bekommen können“, erläutert Kreisdirektor Dirk Brügge. „Der Rhein-Kreis Neuss“, so Brügge weiter, „unterstützt und erweitert daher mit dem ‚Ankommen‘-Projekt die im Kreisgebiet und durch Arbeitsagentur, Jobcenter sowie Kommunen bereits bestehenden Angebote. Dazu gehört auch, dass wir den Geflüchteten schnellstmöglich eine berufliche Perspektive bieten.“

Die Teilnahme am Projekt „Ankommen im Rhein-Kreis Neuss“ ist freiwillig und kostenlos. Die Teilnehmer erhalten eine intensive und individuelle Beratung, Betreuung, Unterstützung sowie Begleitung bei der Integration und beim Einstieg in den Arbeitsmarkt. Dies beinhaltet Coaching- und Einstiegssprachkurse und geschieht in enger Abstimmung mit anderen, bestehenden Förderangeboten. Dabei übernehmen die Projekt-Mitarbeiter die Funktion von Integrationslotsen und die bfg greift auf langjährige Netzwerkpartner zurück.

Dazu gehören unter anderen: das Kommunale Integrationszentrum (KI) des Rhein-Kreises Neuss, die Kommunen und Beratungsstellen wie AWO, Diakonie, Caritas Sozialdienste Fachdienst Integration & Migration, Jugendmigrationsdienste, IHK, Sprachkursträger, Arbeitsagentur, Jobcenter, IQ-Netzwerk und ehrenamtliche Angebote. Zudem wird der Kontakt zum Kommunalen Integrationszentrum (KIM) intensiviert.

Für Jugendliche und junge Erwachsene, die am Übergang von der Schule zum Beruf stehen, kann parallel auch die Teilnahme am Projekt „Blitzstart“ der bfg oder bei gegebener Voraussetzung auch die Teilnahme an „321fachkraft.de“ angeboten werden.

Bühne frei für Rabe Socke, Schnick & Schnack und die Olchis

„Rabe Socke – Alles Meins“ ist das erste Stück in der Kindertheaterreihe 2023 für Korschenbroich, Jüchen und Rommerskirchen. Foto: Theater Mario

Eine bunte Mischung aus traditionellen und modernen Stücken erwartet die jungen Besucher und ihre Begleiter bei der Kindertheaterreihe 2023 unter Federführung des Kreisjugendamtes. Die Theaterstücke sind für Kinder ab etwa vier Jahren geeignet und dauern in der Regel rund eine Stunde. Wie bisher bleiben die Preise niedrig: Zum Preis von drei bzw. vier Euro gibt es die Karten an der Nachmittagskasse in Rommerskirchen und im Vorverkauf in Korschenbroich und Jüchen. Hinzu kommen Ermäßigungen für Familienkarteninhaber.

In Korschenbroich startet die Reihe am 31. Januar im Sandbauernhof Liedberg mit „Rabe Socke – Alles Meins“ vom Theater Mario. Weiter geht es am 7. März in der Turnhalle der Grundschule Herrenshoff mit „Schnickschnack & Schnuck auf der Jagd nach der Liebe“ von der Filou Werkstatt. Am 16. Mai öffnet sich der Vorhang für „Schnick & Schnack auf der Suche nach dem Glück“ mit dem Theater Don Kidschote im Katholischen Jugendheim St. Andreas. Das Ensemble vom Figurentheater Köln bringt am 7. November „Hilfe, die Olchis kommen“ in der Gemeinschaftsgrundschule Glehn auf die Bühne. „Weihnachten auf der Erde“ zeigt das Niederrhein-Theater am 30. November im Gymnasium Korschenbroich. In Korschenbroich erhalten Interessierte ein Abo für alle fünf Aufführungen zum Preis von 12 Euro für Kinder und 16 Euro für Erwachsene. Reservierungswünsche auch für die Einzelvorstellungen werden per Mail unter dieser Adresse angenommen: kultur@korschenbroich.de.

In Jüchen werden alle Stücke in der Peter-Giesen-Halle in Garzweiler gezeigt: am 24. Januar „Rabe Socke – Alles Meins“, am 28. Februar „Schnickschnack & Schnuck auf der Jagd nach der Liebe“, am 9. Mai „Schnick & Schnack auf der Suche nach dem Glück“, am 24. Oktober „Hilfe, die Olchis kommen“ und am 7. Dezember „Weihnachten auf der Erde“. Kartenreservierungen für die einzelnen Vorstellungen nimmt Heike Jagdfeld entgegen unter Tel. 02165 9154003 oder per Mail unter Heike.Jagdfeld@juechen.de.

In Rommerskirchen geht es am 6. Februar los mit „Rabe Socke – Alles meins“ in der Gemeinschaftsgrundschule Frixheim, gefolgt von „Schnickschnack & Schnuck auf der Jagd nach der Liebe“ in der Gillbachschule am 14. März und „Schnick & Schnack auf der Suche nach dem Glück am 8. Mai in der Gemeinschaftsgrundschule Frixheim. Am 14. November wird „Hilfe die Olchis kommen“ in der Gillbachschule gezeigt und am selben Ort am 14. Dezember „Weihnachten auf der Erde“. Karten gibt es jeweils an der Nachmittagskasse.

Alle Informationen finden sich auch hier: www.rhein-kreis-neuss.de/kindertheater. Fragen rund um die Kindertheaterreihe 2023 beantwortet Andreas Bendt vom Kreisjugendamt unter Telefon 02161 6104-5136.

Grundschulen und weiterführende Schulen können jetzt ihre Teams anmelden

Schülerinnen und Schüler des Teams der Gesamtschule Norf beim Regionalwettbewerb 2022 im BTI

Ab sofort können sich Grundschulen und weiterführende Schulen aus dem Rhein-Kreis Neuss für den Roboterwettbewerb anmelden, den das Netzwerk „Zukunft durch Innovation“ (zdi) Rhein-Kreis Neuss ausgeschrieben hat. Mitmachen können Teams mit mindestens zwei und höchstens zehn Schülerinnen und Schülern. „Nachhaltige Energiewirtschaft“ steht dabei in diesem Jahr im Mittelpunkt. Zwei Wettbewerbe finden in diesem Jahr im Berufskolleg für Technik und Informatik (BTI) am Neusser Hammfelddamm statt.

Beim Lokalwettbewerb am 21. April in Neuss treten Teams aus der Sekundarstufe I der weiterführenden Schulen gegeneinander an und qualifizieren sich für den Regionalwettbewerb am 16. Mai ebenfalls in Neuss. Der Wettbewerb der Grundschulen findet hier ebenfalls am 16. Mai statt. Die besten Teams nehmen anschließend am NRW-Finale teil. Unter dem Motto „Power up – Sei kein Fossil“ geht es um aktuelle Herausforderungen zu Energieerzeugung, Energietransport und Energiemanagement. Der Wettbewerb bietet den Kindern und Jugendlichen einen spielerischen Zugang zur Informatik sowie zu interessanten Berufen und Studiengängen in diesem Bereich.

Interessierte Teams melden sich bei Jessica Schillings vom zdi-Netzwerk Rhein-Kreis Neuss unter Tel. 02131 928-7506 oder per Mail unter zdi@rhein-kreis-neuss.de an und erhalten hier weitere Informationen.

Gemeinsam mit zahlreichen Partnern organisiert das zdi-Netzwerk Rhein-Kreis Neuss berufs- und studienorientierende Maßnahmen zu den Themen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) www.mint-machen.de. Träger der zdi-Netzwerks Rhein-Kreis Neuss ist die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Rhein-Kreis Neuss mbH. Im Rahmen des Förderprojekts „Digi4Youth“ werden in gemeinsamen Angeboten mit Unternehmen Schwerpunkte auf Digitalisierung, Medien und Handwerk gelegt. Das Netzwerk wird gefördert durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung, die NRW-Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit, das NRW-Wissenschaftsministerium und das Wirtschaftsministerium sowie durch den Rhein-Kreis Neuss. Partner sind unter anderem die Unternehmen Currenta GmbH & Co OHG, Westenergie, HABA Digitalwerkstatt und Zülow AG.

Kia XCeed

Der 2019 gestartete XCeed, der die praktischen Vorzüge eines SUVs mit dem sportlichen
Auftreten und dem dynamischen Handling eines Kompaktwagens verbindet, hat sich zur
erfolgreichsten Variante des Kia-Bestsellers Ceed entwickelt. Zum Modelljahr 2023 wurde
der Crossover umfassend überarbeitet. Er präsentiert sich mit einem geschärften Design,
das den sportlichen Charakter des XCeed und dessen Eigenständigkeit innerhalb der Ceed-
Familie unterstreicht. Erstmals ist die Crossover-Variante zudem in der betont dynamisch
auftretenden Ausführung GT-line erhältlich, die für die beiden stärksten Motorisierungen 1.6
T-GDI (150 kW/204 PS)* und 1.5 T-GDI (117,5 kW/160 PS)* angeboten wird. Weiter
ausgebaut wurde darüber hinaus das Angebot an Hightech-Assistenten, das jetzt unter
anderem eine navigationsbasierte adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Stop-and-go-
Funktion, einen Autobahnassistenten und einen aktiven Totwinkelassistenten mit Lenk- und
Bremseingriff beinhaltet (jeweils ausstattungsabhängig).

Kia XCeed


Durch die coupéartige Dachlinie, die bullige Heckansicht, die erhöhte Front und die große
Bodenfreiheit (184 mm, bei 18-Zoll-Rädern), die sich durch eine optionale Fahrwerkshöher-
legung noch steigern lässt, hebt sich der 4,40 Meter lange XCeed optisch deutlich von
seinen Schwestermodellen Ceed, Ceed Sportswagon und ProCeed ab.


Zum Modelljahr 2023 wurden etliche Details von
Bedienelementen bis zum Innenrückspiegel überarbeitet. Sportlich-luxuriös präsentiert sich
das Interieur des GT-line mit schwarzem Dachhimmel, Sportlenkrad, Aluminium-Pedalen
und optionalen Sportsitzen mit Bezügen in Leder-Veloursleder-Kombination. Der 426 Liter
fassende Gepäckraum (plus 31 Liter gegenüber Ceed) hat einen in der Höhe verstellbaren
Boden und lässt sich durch die dreigeteilte Rücksitzbank (40:20:40, ausstattungsabhängig)
äußerst variabel auf bis zu 1.378 Liter

Für den Antrieb stehen drei moderne Turbobenziner und ein Diesel mit Mildhybridsystem zur
Wahl. Der XCeed 1.6 T-GDI sprintet in 7,5 Sekunden auf Tempo 100 (Spitze: 220 km/h). Er
verfügt serienmäßig über ein Sieben-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe (DCT), das auch
beim 1,6-Liter-Diesel sowie bei den Ausführungen Platinum und GT-line des 1.5 T-GDI
Standard ist. Komplettiert wird die Antriebspalette durch den Einstiegsbenziner 1.0 T-GDI
(88 kW/120 PS)*. Mit dem XCeed Plug-in Hybrid* ist darüber hinaus eine teilelektrische
Version des Crossovers erhältlich.

Kia Ceed: Vielfach ausgezeichneter Bestseller, „Goldenes Lenkrad“ für XCeed
Die ab Mitte 2018 eingeführte dritte Generation des Kia Ceed feiert Verkaufsrekorde in
Serie: 2019, 2020 und 2021 setzte die Kompaktwagenfamilie jeweils neue Bestmarken für
den Absatz eines Kia-Modells in Deutschland. Und das kompakte Quartett überzeugte nicht
nur viele Kunden, sondern erhielt in der Fachwelt ebenfalls höchste Anerkennung.

Kia XCeed

Auch die Ausstattung kann sich sehen lassen: Serienmäßig LED-Scheinwerfer mit LED-Nebelscheinwerfern, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Klimaanlage / Ab Vision 26-cm-Navigation, Online-Dienste Kia Connect, 18-Zoll-Felgen, Rückfahrkamera, Stoff-Leder-Sitzbezüge, Sitzheizung vorn / Je
nach Ausführung JBL ® -Soundsystem, digitales Cockpit, Ledersitze, elektrischer Fahrersitz
mit Memory-Funktion, Sitzventilation vorn, induktive Smartphone-Ladestation, sensor-
gesteuerte Heckklappe / Optional: Glasschiebedach.

Kia XCeed


Fazit:

Mit dem XCeed ist Kia ein großer Wurf gelungen. Von der Größe her ist der Kia für eine kleine Familie gut geeignet. Besonders wenn der Papa Wert auf sportliches Fahren legt und dazu noch gerne Musik hört. Denn die ausgezeichnete Hifi-Anlage im XCeed sucht in der Klasse seines Gleichen. Auch ein Argument für den Kia ist die 7-Jahre Herstellergarantie.